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title: "AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen der Digital Domination"
description: Die AGB der Digital Domination LLC für Kunden mit Sitz in der EU, im EWR, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz. Deutsches Recht.
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  name: Digital Domination
  telephone: "+49 1577 5527800"
  email: "hey@digitaldomination.xyz"
  address: "523 Jackson Street, Unit #210, Saint Paul, Minnesota 55101, US"
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AGB

# Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

der Digital Domination LLC

Für Kunden mit Sitz in der EU, im EWR, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz. Es gilt deutsches Recht; diese deutsche Fassung ist verbindlich.

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz anderswo? Dann gelten unsere Terms of Service nach dem Recht von Minnesota, auf Englisch: [Terms of Service](https://digitaldomination.xyz/en/terms#terms-of-service)

**Stand:** 18. Oktober 2026

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## § 1 · Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der **Digital Domination LLC**, 523 Jackson Street, Unit #210, Saint Paul, Minnesota 55101, USA, eingetragen beim Minnesota Secretary of State unter der Registernummer 1644311400023 (nachfolgend „Digital Domination“ oder „wir“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) mit Sitz in der Europäischen Union, im Europäischen Wirtschaftsraum, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz. Für Kunden mit Sitz in anderen Ländern gelten unsere Terms of Service nach dem Recht von Minnesota.

1.2 **Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an öffentliche Verwaltungen, also juristische Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliche Sondervermögen und ihre Einrichtungen (etwa Kommunen, Behörden und öffentliche Schulen), und an gemeinnützige Organisationen wie Vereine, Stiftungen und Schulen in freier Trägerschaft.** Mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB schließen wir keine Verträge. Der Kunde bestätigt mit der Bestellung, dass er nicht als Verbraucher handelt.

1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen vorbehaltlos erbringen.

1.4 Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (§ 305b BGB), der jeweilige Vertrag und die Leistungsbeschreibung (§ 2.2) gehen diesen AGB bei Widersprüchen vor. Im Übrigen gelten diese AGB ergänzend.

1.5 Diese Fassung gilt für Verträge, die ab dem 18. Oktober 2026 geschlossen werden; für zuvor geschlossene Verträge gelten die bei ihrem Abschluss vereinbarten Bedingungen weiter.

## § 2 · Leistungsgegenstand

2.1 Digital Domination erbringt Leistungen rund um Websites und ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Antwortsystemen, insbesondere:

- Analysen und Audits, etwa zur Sichtbarkeit einer Website in KI-Antworten und Suchmaschinen;
- Umsetzungsleistungen zum Festpreis, etwa Umsetzungspakete und Sprints;
- laufende Leistungen, etwa die Betreuung der Sichtbarkeit, Hosting und Website-Pflege;
- die Erstellung von Websites und individuell vereinbarte Leistungen.

2.2 Art, Umfang, Fristen und Preis einer Leistung ergeben sich aus der für sie vereinbarten Leistungsbeschreibung, dem Vertrag, zu dem sie gehört, oder dem angenommenen individuellen Angebot (in diesen AGB zusammen „Leistungsbeschreibung“). Darstellungen auf unserer Website dienen der Information; maßgeblich ist die Leistungsbeschreibung.

2.3 **KI-Sichtbarkeits-Audit.** Das KI-Sichtbarkeits-Audit ist eine von unserem Team geprüfte Bestandsaufnahme mit Empfehlungen. Umfang, Ablauf und Lieferung richten sich nach seiner Leistungsbeschreibung. Den PDF-Bericht und die einseitige Maßnahmenliste liefern wir per E-Mail innerhalb von 2 Werktagen nach dem vollständig ausgefüllten Intake-Formular; wann es vollständig ist und wann die Frist beginnt, bestimmt die Leistungsbeschreibung (§ 5.2).

2.4 **Keine Erfolgs- oder Ergebnisgarantie.** Wir schulden die in der Leistungsbeschreibung genannten Leistungen, nicht aber einen darüber hinausgehenden Erfolg, etwa bestimmte Platzierungen in Suchergebnissen, Erwähnungen oder Zitate in KI-Antwortsystemen, eine bestimmte Zahl an Besuchen, Anfragen oder Umsätzen oder die Übernahme beantragter Korrekturen und die Gewährung von Zugängen durch Dritte. Ob und wie Suchmaschinen, KI-Antwortsysteme, Verzeichnisse und kollaborativ gepflegte Wissensquellen den Kunden darstellen, entscheiden allein ihre Betreiber; das liegt außerhalb unseres Einflussbereichs.

2.5 **Keine Rechtsberatung.** Hinweise zu Rechtsseiten, Einwilligung, Barrierefreiheit oder anderen rechtlichen Themen, etwa in einer Hygiene-Checkliste, sind keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Ob und wie der Kunde handelt, entscheidet er selbst, bei Bedarf mit anwaltlicher Beratung.

## § 3 · Vertragsschluss

3.1 Die Darstellung unserer Leistungen auf unserer Website oder in anderen öffentlichen Quellen ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

3.2 **Online-Abschluss.** Im Bestellformular auf unserer Website zeigen wir dem Kunden die Dokumente, die Vertragsbestandteil werden, etwa die Leistungsbeschreibung, diese AGB und, soweit erforderlich, den Auftragsverarbeitungsvertrag (§ 11.2). Der Kunde unterschreibt sie elektronisch, indem er seinen vollständigen Namen eingibt und die Unterschrift im Bestätigungsfeld bestätigt. Diese Unterschrift ist eine elektronische Signatur im Sinne von Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 (eIDAS-Verordnung) und für den Vertragsschluss ausreichend; einer handschriftlichen Unterschrift bedarf es nicht. Eine PDF-Kopie der unterschriebenen Dokumente senden wir dem Kunden per E-Mail. Wer für eine Organisation bestellt oder unterschreibt, bestätigt, sie dabei vertreten zu dürfen.

3.3 **Zustandekommen des Vertrags.** Der Vertrag kommt zustande, wie es die Leistungsbeschreibung bestimmt, insbesondere:

- mit der Zahlung des bei der Bestellung fälligen Betrags über Stripe, nachdem der Kunde im Bestellformular unterschrieben hat, etwa bei einem Audit, einem Sprint oder einer monatlichen Leistung;
- bei Leistungen, deren Gegenstand wir vor der Zahlung bestätigen, etwa beim Umsetzungspaket: mit der Zahlung über den Zahlungslink, den wir dem Kunden mit unserer Bestätigung in Textform senden. Bis dahin bindet die Anfrage den Kunden nicht. Vertragsinhalt ist die Leistungsbeschreibung mit dem Gegenstand, den wir bestätigt haben;
- mit der Unterschrift im Bestellformular, wenn der Vertrag diesen Online-Abschluss als Vertragsschluss bestimmt;
- mit der Annahme eines individuellen Angebots in Textform, auch durch elektronische Unterschrift.

Bestimmt die Leistungsbeschreibung nichts dazu, kommt der Vertrag mit unserer Auftragsbestätigung in Textform oder mit dem Beginn unserer Leistung zustande. Bleibt eine Zahlung aus, von der der Vertragsschluss abhängt, kommt kein Vertrag zustande.

3.4 Nach dem Vertragsschluss erhält der Kunde eine Bestätigung in Textform mit den wesentlichen Vertragsdaten.

## § 4 · Preise, Zahlung und Umsatzsteuer

4.1 Alle Preise sind Nettopreise in der Währung, die die Leistungsbeschreibung oder das Bestellformular nennt. Für die Umsatzsteuer gilt § 4.2.

4.2 **Umsatzsteuer.** Auf die Nettopreise fällt die gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer zusätzlich an, soweit sie anfällt. Für Kunden mit Sitz in der Europäischen Union gelten die Absätze 1 bis 3:

(1) Ist der Kunde Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechts, auch als öffentliche Verwaltung oder gemeinnützige Organisation, die daneben unternehmerisch tätig ist, schuldet er die Umsatzsteuer selbst als Leistungsempfänger (Reverse-Charge-Verfahren, bei Sitz in Deutschland nach § 13b UStG), auch wenn er keine USt-IdNr. hat; dasselbe gilt für eine juristische Person, der eine USt-IdNr. erteilt ist. Unsere Rechnungen an diese Kunden, auch die über Stripe, weisen deshalb keine Umsatzsteuer aus.

(2) Ist der Kunde eine öffentliche Verwaltung oder eine gemeinnützige Organisation (etwa eine Schule, ein Verein oder eine Stiftung), die ausschließlich nicht unternehmerisch tätig ist und keine USt-IdNr. hat, richtet sich die Umsatzsteuer nach der Art der Leistung:

a) Elektronisch erbrachte Leistungen, also das Hosting von Website, Domain und E-Mail, die automatisierte Fernwartung und der Zugang zu Software (etwa zu Cited, wenn wir diesen Zugang als solchen verkaufen), unterliegen der Umsatzsteuer des Mitgliedstaats, in dem der Kunde seinen Sitz hat, nach dem dort geltenden Steuersatz (in Deutschland 19 %). Wir erklären sie im OSS-Verfahren nach der Nicht-EU-Regelung (Identifikationsstaat Irland).

b) Für im Wesentlichen durch menschliche Arbeit erbrachte Leistungen, also Gestaltung und Entwicklung von Websites, Migrationen, Analysen und Audits, Beratung, Umsetzungsarbeiten und Inhalte, liegt der Leistungsort in den Vereinigten Staaten (§ 3a Abs. 1 UStG). Auf sie fällt keine Umsatzsteuer an: Wir berechnen keine, und der Kunde schuldet keine im Reverse-Charge-Verfahren. Wir stellen sie netto in Rechnung, mit dem Hinweis „Leistungsort: Vereinigte Staaten, § 3a Abs. 1 UStG; nicht im Inland steuerbar“. Für Kunden in anderen Mitgliedstaaten gilt derselbe Grundsatz: Diese Leistungen sind in der Europäischen Union nicht steuerbar (Art. 45 MwStSystRL).

c) Zwingende umsatzsteuerliche Vorschriften, die im Einzelfall gelten, bleiben unberührt; die Rechnung weist die jeweilige Behandlung aus.

Einem solchen Kunden stellen wir den Preis und eine Umsatzsteuer nach Buchstabe a gesondert in Rechnung, nicht über Stripe, und er zahlt per Überweisung. Für diese Rechnung gilt das Zahlungsziel nach § 4.5. Welcher Art eine Leistung ist, bestimmt die Leistungsbeschreibung.

(3) Eine angegebene USt-IdNr. prüfen wir über das VIES-System der EU-Kommission. Bestätigt VIES sie nicht, behandeln wir den Kunden so, als hätte er keine USt-IdNr. angegeben.

(4) Mit Verbrauchern schließen wir keine Verträge (§ 1.2).

(5) Kunden mit Sitz außerhalb der Europäischen Union berechnen wir keine Umsatzsteuer, es sei denn, ein Gesetz verpflichtet uns dazu; dann stellen wir sie gesondert in Rechnung. Steuern, die das Land des Kunden auf die Leistung erhebt und die der Kunde nach dortigem Recht selbst schuldet, trägt er.

4.3 Der Kunde gibt bei der Bestellung die Daten an, die für eine ordnungsgemäße Rechnung und die umsatzsteuerliche Behandlung erforderlich sind, insbesondere Name oder Firma, vollständige Anschrift, ob er im Sinne des Umsatzsteuerrechts Unternehmer ist, und, soweit vorhanden, seine USt-IdNr. Änderungen teilt er uns unverzüglich in Textform mit. Entsteht uns eine Steuer, weil diese Angaben unrichtig oder unvollständig waren, stellt der Kunde uns davon frei.

4.4 **Zahlung.** Soweit die Leistungsbeschreibung oder eine gesonderte Vereinbarung nichts anderes bestimmt, zahlt der Kunde per Karte über Stripe. Öffentliche Verwaltungen und gemeinnützige Organisationen zahlen stattdessen auf Rechnung per Überweisung; sie bestellen über ein individuelles Angebot, das ihnen unser Team mit einem Link zum Bestellformular sendet (§ 3.3). Andere Zahlungswege, etwa die Überweisung auf Rechnung, gelten im Übrigen nur nach gesonderter Vereinbarung. Standardleistungen mit festem Umfang, etwa ein Audit oder ein Umsetzungspaket, sind im Voraus zu zahlen; mit der Leistung beginnen wir nach Zahlungseingang. Für jede Zahlung erhält der Kunde eine Rechnung.

4.5 Bei Projektverträgen (etwa Sprints, Website-Erstellung und individuell vereinbarte Leistungen) gilt, soweit die Leistungsbeschreibung nichts anderes bestimmt, folgende Zahlungsstruktur: 50 % bei Vertragsschluss, 50 % nach Abnahme bzw. Lieferung. Rechnungen, die nicht bei der Bestellung bezahlt werden, sind innerhalb von 14 Tagen ab Zugang ohne Abzug zu zahlen (Zahlungsziel), soweit die Leistungsbeschreibung nichts anderes bestimmt.

4.6 **Verzug:** Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen. Die Geltendmachung weitergehender Verzugsschäden bleibt vorbehalten. Zusätzlich können wir die Pauschale von 40 Euro nach § 288 Abs. 5 BGB verlangen.

4.7 Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.

## § 5 · Mitwirkungspflichten des Kunden

5.1 Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Freigaben rechtzeitig und in geeigneter Form bereit. Dazu gehören insbesondere:

- die Angaben, die die Leistungsbeschreibung oder das Bestellformular verlangt, etwa Domain, Markt, Wettbewerber oder Fragen in einem Intake-Formular;
- bei Umsetzungsleistungen die nötigen Zugänge, etwa zu CMS oder Shop-System, Hosting, DNS, CDN, Analytics-Konten, Google Business Profile und vergleichbaren Diensten;
- Freigaben, etwa für Texte, die wir für den Kunden entwerfen.

5.2 **Eine vereinbarte Frist (etwa 2 Werktage beim KI-Sichtbarkeits-Audit) beginnt erst, wenn die nach § 5.1 erforderlichen Angaben vollständig vorliegen** und, soweit die Leistungsbeschreibung das vorsieht, die fällige Zahlung eingegangen ist. Wartet ein Arbeitsschritt auf eine Freigabe, Angabe oder sonstige Mitwirkung des Kunden, verlängert sich die Frist um diese Wartezeit. Verzögerungen aufgrund unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zu unseren Lasten. Werktage im Sinne dieser AGB sind Montag bis Freitag, ausgenommen bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage in Deutschland und gesetzliche Feiertage des US-Bundes.

5.3 Der Kunde steht dafür ein, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte, Zugänge und Markenrechte frei von Rechten Dritter sind und die Durchführung der beauftragten Leistungen nicht gegen geltendes Recht, insbesondere das Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- oder Datenschutzrecht, verstößt. Der Kunde stellt uns von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Zusicherung resultieren.

5.4 Der Kunde benennt einen verbindlichen Ansprechpartner, der in allen Fragen des jeweiligen Projekts entscheidungsbefugt ist.

## § 6 · Lieferung und Abnahme

6.1 Berichte und andere Dokumente liefern wir als PDF per E-Mail an die Adresse, die der Kunde angegeben hat, soweit die Leistungsbeschreibung nichts anderes bestimmt. Sonstige Arbeitsergebnisse übergeben wir in der vereinbarten Form.

6.2 Soweit eine Leistung ein Werk im Sinne der §§ 631 ff. BGB ist, bedarf es einer Abnahme. Mit der Lieferung oder der Anzeige der Fertigstellung setzen wir dem Kunden eine Frist zur Abnahme von **14 Kalendertagen**, soweit die Leistungsbeschreibung keine andere Frist nennt. Innerhalb dieser Frist prüft der Kunde die Leistung und erklärt die Abnahme oder zeigt uns Mängel in Textform an.

6.3 **Abnahmefiktion:** Erklärt der Kunde innerhalb der Frist nach § 6.2 weder die Abnahme, noch verweigert er sie in Textform unter Angabe mindestens eines Mangels, gilt die Leistung als abgenommen (§ 640 Abs. 2 BGB). Auf diese Folge weisen wir den Kunden mit der Lieferung oder der Anzeige der Fertigstellung in Textform hin.

6.4 Wegen unwesentlicher Mängel kann der Kunde die Abnahme nicht verweigern (§ 640 Abs. 1 Satz 2 BGB).

6.5 Dienstleistungen, etwa laufende Betreuung, Beratung und Gespräche, werden nicht abgenommen.

## § 7 · Nutzungsrechte und Urheberrecht

7.1 Mit vollständiger Zahlung erwirbt der Kunde an den von uns gelieferten Arbeitsergebnissen (Berichte, Umsetzungsdokumentationen, gelieferter Code, Texte, Grafiken) das **einfache, räumlich und zeitlich unbeschränkte Recht zur internen Nutzung** für den vereinbarten Zweck.

7.2 Eine Weitergabe der Arbeitsergebnisse an Dritte, eine öffentliche Verbreitung oder eine Bearbeitung über den bestimmungsgemäßen Gebrauch hinaus bedarf unserer vorherigen Zustimmung in Textform. Eine Weitergabe innerhalb verbundener Unternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG ist zulässig.

7.3 Unsere Methodiken, Prüfraster, Bewertungslogiken, Templates, Werkzeuge und sonstiges Know-how bleiben unser geistiges Eigentum. Der Vertragsschluss gewährt dem Kunden hieran keine Rechte.

7.4 Digital Domination darf den Kunden nach Projektabschluss in anonymisierter Form (ohne Nennung des Namens) in Referenzmaterialien, Fallstudien und Marketing-Kommunikation erwähnen, sofern der Kunde dies nicht untersagt. Eine Nennung mit Namen bedarf seiner vorherigen Zustimmung.

## § 8 · Gewährleistung

8.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. **Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 12 Monate ab Abnahme bzw. Lieferung** (§ 634a Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 202 Abs. 1 BGB). Die Verkürzung gilt nicht für Ansprüche aus arglistig verschwiegenen Mängeln, vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Schäden, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Ansprüche aus zwingenden Vorschriften (z. B. Produkthaftungsgesetz); insoweit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

8.2 Mängel zeigt der Kunde uns in Textform an: Mängel, die bei der Prüfung nach § 6.2 erkennbar sind, innerhalb der Abnahmefrist, bei Leistungen ohne Abnahme innerhalb von 7 Werktagen nach Lieferung; später entdeckte Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Werktagen nach ihrer Entdeckung.

8.3 Bei berechtigter und fristgerechter Mängelanzeige sind wir zunächst zur Nacherfüllung berechtigt – nach unserer Wahl durch Beseitigung des Mangels oder Neuherstellung. Erst nach zweimaligem Fehlschlag der Nacherfüllung oder deren unbilliger Verweigerung stehen dem Kunden die weiteren gesetzlichen Gewährleistungsrechte (Minderung, Rücktritt, Schadensersatz) zu.

8.4 Die Gewährleistung entfällt für Fehler, die durch unsachgemäße Bedienung, durch Änderungen des Kunden oder Dritter ohne unsere Zustimmung, durch Updates von Software Dritter oder durch andere von uns nicht zu vertretende äußere Einflüsse entstehen.

## § 9 · Haftung

9.1 Wir haften **unbeschränkt**

- für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von uns oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen;
- für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von uns oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen;
- nach dem Produkthaftungsgesetz;
- im Umfang einer von uns übernommenen Garantie.

9.2 Bei der leicht fahrlässigen Verletzung **wesentlicher Vertragspflichten** (Kardinalpflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist unsere Haftung der Höhe nach begrenzt auf das **Dreifache der Auftragssumme oder den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden, je nachdem welcher Betrag höher ist**. Eine darüber hinausgehende absolute Kappung gilt nicht.

**Auftragssumme bei Dauerschuldverhältnissen.** Bei wiederkehrenden Verträgen (insbesondere laufende Pflege-, Hosting-, Betreuungs- oder Wartungsverträge) bezeichnet „Auftragssumme“ die im jeweils unmittelbar vorausgegangenen Zwölf-Monats-Zeitraum vereinnahmten Netto-Entgelte aus dem konkret betroffenen Vertragsverhältnis. Bei einer Vertragsdauer von weniger als zwölf Monaten zum Zeitpunkt des Schadeneintritts gilt der Betrag, der sich aus den bisherigen Netto-Entgelten zuzüglich einer Hochrechnung auf zwölf Monate ergibt.

9.3 Eine weitergehende Haftung für Schäden aus leichter Fahrlässigkeit – insbesondere wegen der Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten – ist ausgeschlossen.

9.4 Der Ausschluss bzw. die Begrenzung der Haftung gilt auch für die persönliche Haftung unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter, Angestellten und Erfüllungsgehilfen.

9.5 **Dienste Dritter.** Für die Verfügbarkeit, Richtigkeit oder das Verhalten von Diensten Dritter, die nicht als unsere Erfüllungsgehilfen tätig werden, haften wir nicht, insbesondere nicht für Suchmaschinen und KI-Antwortsysteme (etwa Google, Bing, ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity), Verzeichnisse und Plattformen sowie Dienste, die der Kunde selbst beauftragt. Für Dienstleister, die wir zur Erfüllung unserer Pflichten einsetzen (etwa für Hosting, E-Mail-Versand und Zahlungsabwicklung), haften wir nach §§ 9.1 bis 9.4.

9.6 Für Datenverluste haften wir nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.

## § 10 · Vertraulichkeit

10.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Geschäftsbeziehung wechselseitig zugänglich gemachten, nicht offenkundigen Informationen wirtschaftlicher, technischer und organisatorischer Art streng vertraulich zu behandeln, Dritten nicht zugänglich zu machen und ausschließlich für die vertraglich vorgesehenen Zwecke zu verwenden.

10.2 Die Vertraulichkeitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses für die Dauer von drei Jahren fort. Die gesetzlichen Bestimmungen zum Geschäftsgeheimnisschutz (GeschGehG) bleiben unberührt.

10.3 Von der Vertraulichkeitspflicht ausgenommen sind Informationen, die:

- bei Abschluss dieses Vertrags bereits allgemein bekannt oder der anderen Partei zugänglich waren;
- nach Vertragsschluss ohne Zutun der anderen Partei allgemein bekannt werden;
- aufgrund zwingender gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offengelegt werden müssen.

10.4 Auf Wunsch des Kunden unterzeichnen wir eine individuelle Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA); die darin getroffenen Regelungen gehen den vorstehenden Bestimmungen vor.

## § 11 · Datenschutz und Auftragsverarbeitung

11.1 Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen für den Besuch unserer Website und die Nutzung unserer Dienste ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung unter https://digitaldomination.xyz/datenschutz.

11.2 Soweit wir im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen die Parteien vor Leistungsbeginn einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO ab. Maßgebliche Fassung ist die jeweils aktuelle Standard-AVV der Digital Domination LLC, die die Parteien mit dem Vertrag abschließen, bei einer Online-Bestellung durch elektronische Unterschrift im Bestellformular (§ 3.2); engagement-spezifische Konkretisierungen (Datenkategorien, eingesetzte Unterauftragsverarbeiter) erfolgen über eine je Mandat ausgefertigte Anlage.

## § 12 · Vertragsdauer und Kündigung

12.1 **Einmalleistungen** (Audits, Umsetzungspakete, Sprints, sonstige Projektleistungen) enden mit der vollständigen Erbringung und Abnahme der geschuldeten Leistung.

12.2 **Laufende Leistungen** (Monatsentgelte für Betreuung, Hosting, Website-Pflege oder Wartung) werden für die in der Leistungsbeschreibung vereinbarte Mindestlaufzeit abgeschlossen. Soweit nichts anderes vereinbart ist, gilt eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Der Vertrag verlängert sich dann automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn er nicht zum Ende des laufenden Monats in Textform gekündigt wird.

12.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

- erheblichem Zahlungsverzug des Kunden (mehr als 14 Tage trotz Mahnung);
- wiederholtem Verstoß gegen § 5 (Mitwirkungspflichten);
- Nutzung unserer Leistungen zu rechtswidrigen Zwecken;
- Insolvenzeröffnung oder Ablehnung der Insolvenzeröffnung mangels Masse über das Vermögen einer Vertragspartei.

12.4 Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

## § 13 · Anwendbares Recht und Gerichtsstand

13.1 Für alle Rechtsbeziehungen zwischen Digital Domination und dem Kunden gilt **ausschließlich deutsches Recht** unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des Internationalen Privatrechts.

13.2 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis ist **Berlin**, soweit es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt (§ 38 ZPO).

13.3 Wir sind darüber hinaus berechtigt, den Kunden auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

## § 14 · Verbraucherstreitbeilegung

Da wir keine Verträge mit Verbrauchern schließen (§ 1.2), nehmen wir an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder teil noch sind wir dazu verpflichtet.

## § 15 · Höhere Gewalt

15.1 Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen. Als höhere Gewalt gelten insbesondere:

- Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, Terror;
- behördliche Anordnungen, Embargos, Sanktionen;
- länger andauernde Ausfälle kritischer Drittanbieter-Infrastruktur (Hosting, CDN, Zahlungsdienstleister, KI-Provider, DNS), auf die wir keinen Einfluss haben;
- Arbeitskämpfe, sofern wir nicht selbst bestreikt werden.

15.2 Die betroffene Partei wird die andere Partei unverzüglich über das Vorliegen höherer Gewalt informieren. Vereinbarte Fristen verlängern sich um die Dauer des Ereignisses.

15.3 Dauert ein Ereignis höherer Gewalt länger als 60 Tage an, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen.

## § 16 · Schlussbestimmungen

16.1 **Änderungen und Ergänzungen** dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses selbst.

16.2 **Abtretung** von Rechten und Pflichten aus diesem Vertrag durch den Kunden bedarf unserer vorherigen Zustimmung in Textform. § 354a HGB bleibt unberührt.

16.3 **Änderung dieser AGB:** Wir sind berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen, soweit dies aus rechtlichen, regulatorischen oder technischen Gründen erforderlich wird. Bei laufenden Dauerschuldverhältnissen werden wir den Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten der Änderungen in Textform über die beabsichtigten Änderungen informieren. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht binnen 30 Tagen ab Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Wir werden den Kunden in der Änderungsmitteilung auf diese Rechtsfolge hinweisen. Widerspricht der Kunde, sind wir berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende zu kündigen.

**Verlängerte Widerspruchsfrist für juristische Personen des öffentlichen Rechts.** Ist der Kunde eine juristische Person des öffentlichen Rechts (insbesondere Schulen in öffentlicher Trägerschaft, Behörden, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts), beträgt die Widerspruchsfrist nach Satz 3 abweichend **90 Tage** ab Zugang der Mitteilung. Diese Frist trägt den typischerweise längeren internen Genehmigungsprozessen Rechnung.

**Einschränkung:** Diese Regelung, nach der Schweigen als Zustimmung gilt, gilt ausdrücklich nicht für Änderungen wesentlicher Vertragspflichten (insbesondere Hauptleistungspflichten, Vergütung, Laufzeit); solche Änderungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden in Textform.

16.4 **Salvatorische Klausel:** Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder des Vertrags ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 Abs. 2 BGB).

16.5 **Sprache:** Diese AGB liegen auf Deutsch und auf Englisch vor. Maßgeblich ist die deutsche Fassung.

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**Stand dieser Fassung:** 18. Oktober 2026  
**Anbieter:** Digital Domination LLC, 523 Jackson Street, Unit #210, Saint Paul, Minnesota 55101, USA  
**Registernummer (Minnesota Secretary of State):** 1644311400023  
**Impressum:** https://digitaldomination.xyz/impressum  
**E-Mail:** hallo@digitaldomination.xyz
